Astronomie & Geschichte

 

 

Geschichtsdatierung durch Astronomie

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- Home  Webseite erstellt von Bernhard Zimmer, Ulm -

Alles hat seine Zeit

Siegfried B. Werner
ein Mensch, der selber denkt

Foto: Bernhard Zimmer, Ulm  29.1.2011

  

Siegfried B. Werner sagt:
die Sintflut geschah durch einen Zyklon im Persischen Golf am 11.November 2547 v.Chr.

Siegfried B. Werner sagt:
Der Turmbau zu Babel endete am 12.Mai 2445 v.Chr. nach einer totalen Sonnenfinsternis.

Siegfried B. Werner sagt:
Joseph in Ägypten = König Amenemhet I. 1994-1965 v.Chr.

Siegfried B. Werner sagt:
Mose = König Amose I. 1589-1563 v.Chr.

Siegfried B. Werner sagt:
Troja fiel nach der Mondfinsternis am 12.Mai 1152 v.Chr.

Siegfried B. Werner sagt:
Jesus von Nazareth wurde am 15.April 40 n.Chr. im Alter von 33 1/2 Jahren gesteinigt.

Siegfried B. Werner sagt:
Rotkäppchen ist die Sonne und wurde bei der Sonnenfinsternis am 28.Mai 458 n.Chr. "verschlungen".

Siegfried B. Werner sagt:
Auch der Held Siegfried war die Sonne und bei der Sonnenfinsternis am 29.März 507 n.Chr. wurde er angeblich "ermordet".

Siegfried B. Werner sagt noch viel mehr.

"Dem Erfassen von mathematischen Regelmäßigkeiten und Besonderheiten in der Meteorologie und der Datierung von historischen Ereignissen der Bibel & weltlicher Mythen mit Hilfe von Astronomie und Mathematik, gilt mein Hauptinteresse. Alles was in diesen Webseiten steht ist mathematisch und historisch beweisbar."

Werner@astronomie-und-geschichte.de

Bernd Senf 1998:
Die Wissenschaft,
ursprünglich einmal angetreten gegen kirchlichen Dogmatismus,
ist längst selbst zu einem neuen Glaubenssystem verkommen,
das von neuen Schriftgelehrten gepredigt
und von weiten Teilen der Öffentlichkeit nachgebetet wird.

Siegfried B. Werner 2011:
Die Altertumswissenschaften
wie Astronomie, Geschichte und Mythologie
haben sich in einem Gespinst von Ahnungslosigkeit,
Meinungen und Irrtum verfangen.
Gleiches gilt für die Meteorologie.
Ich führe den in die Freiheit, der nach Erkenntnis strebt.

 


Seit 1979 beschäftige ich mich mit Wetter und Wetterregeln, und seit 1982 mit Astronomie und Geschichte des Altertums, mit Mythologie und Symbolik. Und nur für diese Wissenschaften spreche ich.


Wenn ein Astronom von astronomischen Ereignissen hört, dann denkt er nur an das eine: lässt sich das Ereignis datieren? Ich möchte mit einem harmlosen Beispiel, nicht aus dem Altertum, beginnen.


Vollmond 23.Mai 2005  Foto: Anthony Ayiomamitis  http://www.perseus.gr/

 

Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht seh'n.

So legt euch denn ihr Brüder
in Gottes Namen nieder.
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns Gott mit Strafen
und laß uns ruhig schlafen
und unsern kranken Nachbarn auch.

Dieses wunderschöne Gedicht (hier die Verse 1, 3 und 7) stammt von Matthias Claudius und wurde 1773 in Darmstadt oder gemäß Wikipedia vielleicht auch 1778 in Hamburg-Wandsbeck geschrieben.

Ich habe nun den Wunsch und den Eindruck, dass Matthias Claudius eine tatsächliche Beobachtung zum Anlaß für sein Gedicht nahm.
Und wenn ein Astronom von einem astronomischen Ereignis hört, dann denkt er nur das eine: läßt sich dieses Ereignis datieren?

Der Halbmond ist aufgegangen, am Abend wenn man ins Bett gehen will. Der halbab-nehmende Mond geht normal gegen Mitternacht auf. Zur Zeit des Herbstäquinoktiums (23.September) steht der Mond aber etwa dort wo die Sonne zur Zeit der Sommer-sonnwende stand - also sehr hoch. Dann geht der halbabnehmende Mond etwa gegen 22 h auf.

Wegen dem Nebel dürfte die Jahreszeit richtig sein. Und es scheint kein Werktag gewesen zu sein. Wohl eher ein Tag, an dem man Ruhe hatte, als "Brüder" da waren. Ich vermute deshalb einen Samstag oder eher noch einen Sonntag.

1773 gab es einen halbabnehmenden Mond am Donnerstag 9.September um 5.19 h MEZ und Freitag 8.Oktober um 23.11 h MEZ. Die Wochentage befriedigen mich nicht. Und wenn ich die Wetterlage 175 und 210 Jahre später (wenn die Wetterlage ähnlich sein kann) betrachte, dann scheint auch das Wetter nicht zu passen.

1778 gab es einen halbabnehmenden Mond am 13.September um 20.04 h MEZ. Das war ein Sonntag - wie passend. Auch die Wetterlage nach 175 und 210 Jahren scheint gut zu passen: Polarluft ist eingeströmt. Das kann kühle Luft und Wolken bedeuten - aber oft auch ein Aufklaren nach Sonnenuntergang.
Bemerkung: der Versuch, das Wetter vor Jahrhunderten zu bestimmen, ist ein Versuch. Er kann klappen - aber dieses Ergebnis kann nur ein Indiz bleiben, kein Beweis.

Aber unsere Indizien passen gut zusammen und sagen:
Matthias Claudius beobachtete den Mondaufgang am Sonntag 13.September 1778. In Hamburg wurde der Mond theoretisch ab 21.51 h MEZ langsam sichtbar. Sagen wir: gegen 22 h entdeckte Matthias Claudius den aufgehenden Mond.

Dies war ein harmloses Beispiel aus der Neuzeit. Aber mit Überlieferungen aus dem Altertum können wir es genauso machen. Und dann sind die Ergebnisse nicht immer so harmlos.


Als ich noch zur Schule ging, brachte ein Lehrer uns bei: alles steht schon irgendwo geschrieben. Deshalb müsse man immer eine Quellenangabe machen. Das stimmt sicher für viele Bereiche. Und für andere nicht.
Wäre in den Wissenschaften, mit den ich mich beschäftige, alles schon bekannt gewesen, dann hätte ich mich nicht damit beschäftigt.
Wären 50% bekannt gewesen - ich hätte mich damit nicht beschäftigt. Selbst bei 20% hätte ich vielleicht noch keinen Finger gerührt. Aber kaum eines der Probleme war bisher gelöst.


Fast alles was in den letzten Jahrzehnten in "meinen" Wissenschaften veröffentlicht wurde ist ein Stochern im Nebel. Diese "Wissenschaftler" entfernen sich dann oft völlig von der Überlieferung und der Realität und ersetzen diese durch ihre gekünstelten Theorien.

Ein Beispiel aus neuester Zeit: Es geht um die Sintflut. Der Fernsehsender "Phoenix" zeigt gerne den Film "Die Sintflut - Mythos oder Wahrheit ?"
Hier geht man zwar aus vom Gilgamesch-Epos oder der Bibel und wechselt dann schnell über zu einer Theorie: Etwa 8000 v.Chr. habe es einen plötzlichen Wassereinbruch vom Mittelmeer in das Schwarze Meer gegeben. Dessen Wasserspiegel sei deshalb in kurzer Zeit um etwa 100 m angestiegen.

Dies mag eine Tatsache sein. Aber diese Katastrophe geschah ja nicht am richtigen Ort und nicht zur richtigen Zeit. Wenn man ein wenig daran dreht, dann kommt man doch zum gewünschten Ergebnis: Diese Katastrophe bilde die Grundlage für den Bericht über die Sintflut. Überlebende hätten den Bericht davon weitergetragen nach Mesopotamien. Und so käme man Jahrtausende später dazu, im Gilgamesch-Epos von dieser Flut zu berichten. Diese Theorie ist fernab der Realität.


Das Gilgamesch-Epos (und auch die Bibel) berichten eindeutig von einer Flut in Mesopotamien. Der Überlebende Utnapischtim (oder Noah) lebte in Schuruppak, dort kam die Flut.
Bei Werner Keller "Und die Bibel hat doch recht" fand ich erstmals den Gedanken, dass ein Zyklon über dem Persischen Golf Ursache der Sintflut gewesen sein könnte. Dies wird sich immer wieder bestätigen.

Gilgamesch-Epos  Tafel 11:
Des Wetters Aussehen betrachtete ich -
Das Wetter war fürchterlich anzusehn...
Kaum dass ein Schimmer des Morgens graute,
Stieg schon auf von der Himmelsgründung schwarzes Gewölk...
Einen Tag lang wehte der Südsturm...
Nicht sieht einer den andern...
Sechs Tage und sieben Nächte
Geht weiter der Wind, die Sintflut,
Ebnet der Orkan das Land ein.
Wie nun der siebente Tag herbeikam,
Schlug plötzlich nieder der Orkan die Sintflut...
Ruhig und still ward das Meer,
Der böse Sturm war aus und die Sintflut.

Hier wird eindeutig das Toben eines Zyklons geschildert. Er begann im Süden Mesopotamiens am 11.November 2547 v.Chr.
Bei der möglichen Flutkatastrophe am Schwarzen Meer Jahrtausende zuvor hatte das Wetter garantiert keine Rolle gespielt.

Analysen der Geschichte Mesopotamien wie auch die archäologischen Ergebnisse zeigen, dass die Sintflut erstens ein reales Ereignis war und zweitens etwa 2600 v.Chr. geschehen sein muss. Gemäß der Bibel kommen wir zum gleichen Ergebnis.

Dies sind die Tatsachen - und alle davon abweichenden Theorien sind fern der Realität.


Ebenfalls in der Schule sah ich in einer kleinen Büchersammlung ein altes Büchlein mit dem Titel "Die Berechnung der Mondphasen". Ich bat den Lehrer, mir dieses Büchlein auszuleihen. Er meinte, das sei eigentlich überflüssig, denn heute würden die Mondphasen ja genau berechnet und sind in jedem Kalender nachzulesen.

Aber er gab mir das Büchlein. Und das wurde wichtig für mich und meine ersten astronomischen Untersuchungen. Nach 1982 gab es langsam die ersten Personal-Computer. Das war enorm wichtig, denn erst damit konnte ich allmählich daran gehen, auch die Sonnen- und Mondfinsternisse zu berechnen.

Ist es denn notwendig, die Finsternisse selbst zu berechnen ? Kann man denn nicht alle diese Berechnungen schon finden z.B. im Internet bei der "Nasa eclipse page" ?
Das glauben fast alle: die Berechnung auch der alten Finsternisse seien sicher, daran gebe es nichts zu verbessern. Das ist ein Wunsch, das ist ein Glaube - aber nicht die Realität.

Und dieser Glaube ist stark. Bei einer Diskussion über die Diskrepanzen zwischen der modernen Rechnung und Überlieferung der Finsternisse aus dem Altertum hörte ich schon die folgende Meinung: Von den Überlieferungen der alten Finsternisse sei die Mehrzahl falsch - weil sie nicht mit unserer Rechnung übereinstimmten. Kaum einer kommt auf die Idee, dass auch unsere Rechnung falsch sein könnte - und die Überlieferung richtig.


Wie sieht das Problem aus ?

Z.B. wurde 1948 in Ugarit (Syrien) eine Tontafel gefunden, auf der eine totale Sonnenfinsternis beschrieben wird. Erste Analysen von Astronomen ergab, dass diese Sonnenfinsternis am 3.Mai 1375 v.Chr. gewesen sein könnte.  Eine neuere Auswertung (1989) ergab, dass die Finsternis vielleicht am 5.März 1223 v.Chr. geschah.
Es gibt aber keine Sicherheit. Und selbst gemäß der modernen Rechnung wäre keine dieser Finsternisse total in Ugarit gewesen. Wir dürfen annehmen, dass die Überlieferung korrekt und die moderne Rechnung ungenau ist.
 
Es wurde meine Aufgabe, dies zu untersuchen. Ich entdeckte bisher unbekannte Finsternisse zurück bis etwa 4000 v.Chr.
Eine der ältesten und wichtigsten Sonnenfisternisse geschah in Indien am 17.April 4277 v.Chr. ("und es war finster auf der Tiefe"). 

Es ging also darum, diese Finsternisse zu entdecken, sie möglichst genau zu lokalisieren - und dann die Berechnung so zu korrigieren, dass alle (!) diese alten Finsternisse durch die Rechnung korrekt widergegeben werden. Diese Arbeit war erfolgreich.


Achtung:
Fast alle meiner Beiträge und Berechnungen stimmen nicht überein mit der Lehrmeinung oder dem was viele glauben. Die Lehrmeinung ist eben nicht immer die Wahrheit.
Dafür stimmen meine Ergebnisse aber stets überein mit der Wahrheit und der überprüfbaren Realität. Dies gilt insbesondere für alle astronomischen Berechnungen.


"Die überlieferte Geschichte wird fast immer im Zusammenhang mit astronomischen Ereignissen dargestellt. Durch die Korrelation zwischen dem astronomische Geschehen und dem historischem Ereignis läst sich ein Datierung vornehmen, insbesondere in der Zeit vor Christus."

Das klingt einfach, ist es aber nicht.

Wir wissen, dass Astronomen von heute die Finsternisse wunderbar präzise berechnen können. Deshalb - so glauben Astronomen - könne man dies auch bei den Finsternissen des Altertums.

Es ist meine Entdeckung, dass dies nicht stimmt. Je weiter wir in die Vergangenheit zurückgehen desto ungenauer werden die Berechnungen.
Etwa 3000 v.Chr. sind sie schon völlig wertlos. Es wurde deshalb meine Aufgabe, die nötigen Korrekturen zu finden.


Wichtig für die Erforschung des Altertums ist auch die Kenntnis der Kometenerscheinungen in dieser frühen Zeit. Wir kennen als periodischen Kometen nur den Kometen Halley. Aber dessen Periheldurchgänge für die Jahrtausende vor Christus waren nicht sicher bekannt.
Der polnische Astronom Kamiénski war der erste, der 1961 dieses Problem befriedigend löste. Aber es gab noch mehr Kometen, die vielleicht sogar noch wichtiger waren. Die mussten erst entdeckt werden. Ich fand sie und nenne sie Tempel a und Tempel b.

Erst mit diesem Wissen können die astronomischen Ereignisse des Altertums sicher berechnet werden. Und damit lassen sich schließlich alle Geheimnisse der Mythologie und der Geschichte entschlüsseln."

 

 


Darauf beziehen sich meine Abhandlungen (1-5)

 

Frühjahr 1 v. Chr
Herodes starb vor Jesu Christi Geburt
8.September 6 n.Chr.

Christi Geburt
15.April 40 n.Chr.

Jesu Steinigung

4277 v.Chr.
Der "Anfang"
11.November 2547 v.Chr.

Sintflut  
12.Mai 2445 v.Chr.

Turmbau zu Babel  
Warum und wie die Bibel Geschichte erzählt.

ab 4277 v.Chr.
Ägyptens Chronologie  

Amenemhet ist der biblische Joseph.
Die Hyksos waren Hebräer
Wie wir die Weltgeschichte datieren

1589 v.Chr.
Wie teilt Mose das Meer ?

858 v.Chr.

Wie fuhr Elia zum Himmel ?

458 n.Chr.
Rotkäppchen + Böser Wolf

17.April 4277 v.Chr.
"und es war finster auf der Tiefe" = Sonnenfinsternis

4238 v.Chr.
"Cherubim mit dem bloßen, hauenden Schwert" = Komt Halley

Die Bibel ist wichtig für Astronomen

Wie der Mond das Wetter beeinflusst

Alte Weisheiten + Neue Erkenntnisse

Bauernregeln + Singularitäten Perioden + Langfristprognosen.

 

 

 

 

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